Reisebericht Hedonism III
. . . nun sind wir schon wieder zurück aus Jamaika, die Zeit verging zu schnell.
Ich hatte Ihnen ja versprochen, dass ich mich hinterher mal melde um zu berichten, wie es war.
Solange die Eindrücke noch frisch sind, will ich das nun auch gleich tun.
Am Donnerstag sind wir mit vier Stunden Verspätung ( dies war zwar gleich am Anfang ein Ärgernis, sollte aber auch das Letzte sein ) in Amsterdam in die Luft gegangen.
Auf dem Hinflug hatten wir Glück, denn die Comfort Class ( ist in jedem Fall zu empfehlen ) war nicht voll belegt, so das wir in der Mittelreihe über drei Sitze liegen und schlafen konnten.
Nach einem Zwischenstop in Punta Cana kamen wir in Montego Bay an. Wir fanden sofort unser Gepäck und unseren Reiseleiter vor Ort. Der Reiseleiter musste erst noch auf die anderen Gäste warten, die nicht so schnell durch die Gepäckausgabe und Passkontrolle kamen. Die Zeit wollten wir nutzen um kurz eine Zigarette zu rauchen. Dazu mussten wir raus aus dem Flughafen. Prompt wurden wir von einem Dealer angesprochen, da wir die Situation erst nicht durchblickt haben und ihn auch gar nicht verstanden haben, fragten wir was er denn wolle, wir bekamen die gesamte Angebotspalette aufgesagt, da ging sogar uns auf wen wir vor uns hatten. Wir lernten daraus, im Zweifelsfall ist es immer richtig "no, thank you " zu sagen, wenn man angesprochen wird, auch wenn man nicht weiß worum es geht.
Nach der Ankunft im Hotel wurde dann alles sorgenfrei, es gab nichts was man uns nicht sofort aus den Händen nahm, nichts worum sich nicht sofort gekümmert wurde.
Als wir unser Zimmer bezogen hatten ( von der Lage denke ich, hatten wir das für uns beste Zimmer, Erdgeschoß, direkt am Nudepool ) war es bereits 1 Uhr nachts Ortszeit. Trotz der langen Reise waren wir kein bisschen müde, also ab in den Pool (unglaubliches Gefühl nachts in den Pool zu steigen, es kühlt ja auch nachts nicht ab).
Wir hatten sofort netten Kontakt zu den anderen Gästen (denn wir waren ja auch nachts um 1 nicht alleine im Pool) so das diese Nacht gleich bis in die Morgenstunden ging.
Am Freitag waren dann noch die Leute der Kinky Veranstaltung da. Ein Höhepunkt war abends das Treffen an der Bar vor dem Dinner um zu sehen und gesehen zu werden, (wir waren vor dem Urlaub noch auf der Venus, das Hedonism hatte dort auch einen Stand und so hatte ich eine Vertriebmanagerin des Hedo kennen gelernt, mit der ich kurz vor der Abreise noch mal telefoniert habe und somit wussten wir, das wir ruhig die verrücktesten Klamotten einpacken sollten, worauf wir noch mal umpackten) da konnten wir dann mithalten.
Das Abendprogramm war hochkarätig, die Porzellanzwillinge, die an dem Abend eine Show machten, haben wir ein paar Tage später sogar im Fernsehen gesehen.
Das Hotel ist wirklich zu empfehlen, der Service ist erstklassig, das Essen super, die Anlage gepflegt und sauber.
Am zweiten Tag fiel die WC Spülung in unserem Zimmer aus, wir sind zur Rezeption gegangen und haben Bescheid gesagt, wir sind auf dem Weg zurück zu unserem Zimmer noch etwas durch die Anlage spaziert und als wir nach einer halben Stunde wieder zurück waren, war die Spülung bereits wieder ok, was will man mehr ???
Die Gäste waren alle super nett, es gab nur gute Laune und die Kontaktaufnahme war super einfach. Wir hatte die Befürchtung mit unseren nicht ganz so tollen Englischkenntnissen nicht anzukommen, aber alle waren sehr interessiert und gerade die Amerikaner wollten viel über Deutschland wissen und selber berichten, das sie schon mal in Deutschland waren, Verwandte in Deutschland haben oder das sie wenigstens deutsche Produkte benutzen.
Sie waren sehr geduldig und fanden es schon bewundernswert, das wir überhaupt Englisch konnten, da (zumindest die wir kennen gelernt haben) sie keine zweite Sprache sprechen.
Es war wirklich überwältigend, wir hatten jeden Tag dutzende neue Kontakte (immer gern genommene Gesprächsthemen: Wo kommt ihr her, wie lange seit ihr hier, seit ihr das erste mal hier, wie ist das Klima bei Euch, wie viele Monate im Jahr habt ihr Frost, wie lang war der Flug und wie groß ist die Zeitverschiebung), alle Kontakte konnten wir gar nicht weiterverfolgen, so viele waren es. Es hat sich dann um uns eine sehr nette Clique gebildet, mit der wir denn viel zusammen waren.
Für noch aufgeschlossenere Kontakteaufnahme hat sich der Wirlpool im Nudebereich bewährt, dies war extrem einfach und wir können nur sagen, dass diese Kontakte bei aller Aufgeschlossenheit von Rücksichtnahme und Wertschätzung geprägt waren, da blieb kein bitterer Nachgeschmack (nachts war eigentlich allen Gästen des Pools klar warum es ging und es wurde ausschweifend, am Tag war es nicht so, da wurde darauf geachtet, das es nicht ausufert, denn es waren ja auch „nur“ FKK´ler in der Anlage, dies war aber gar nicht so schlecht, denn im Laufe des Tages baute sich eine Vorfreude und Spannung auf).
Also alles in allem ein super Urlaub und wir würden gerne wieder ins Hedonism 3 fahren.
Herzliche Grüße
ANTARES Reisezentrum
Inh. Thomas Kühner
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